Gezielte Verfahren und ihre Einordnung

Was interventionelle Verfahren leisten können
Interventionelle Verfahren sind gezielte, meist bildgesteuerte Eingriffe an schmerzleitenden Strukturen, zum Beispiel eine Injektion an eine gereizte Nervenwurzel. Sie kommen bei klarer Indikation infrage und können ein Zeitfenster für die aktive Therapie öffnen.
Sie ersetzen die Basistherapie aus Bewegung, Aufklärung und gegebenenfalls Medikamenten nicht, sondern ergänzen sie.
Übersicht
Periradikuläre Therapie (PRT)
Gezielte Spritze an eine gereizte Nervenwurzel. Wann sie hilft, was sie nicht leistet, worauf es vor und nach dem Eingriff ankommt. Weiterlesen: Periradikuläre Therapie (PRT)
Kortisonspritze
Dieselbe Spritze, drei Antworten: erste Wahl an der Sehnenscheide, Zeitfenster am Gelenk, auf Dauer schädlich an der Sehne. Wie oft, wie lange, welche Risiken. Weiterlesen: Kortisonspritze: wann sie hilft und wann sie schadet
Stoßwellentherapie
An der Schulter löst sie den Kalk auf, ohne dass die Schmerzen zurückgehen. Was die Vergleichsstudien zeigen, wann die Kasse zahlt und was eine Serie kostet. Weiterlesen: Stoßwellentherapie: was sie kann und was sie kostet
Hyaluronsäure
Gegenüber einer Kochsalzspritze bleiben am Knie zwei Millimeter auf hundert. Warum die Leitlinien daraus verschiedene Schlüsse ziehen und warum die Kasse nicht zahlt. Weiterlesen: Hyaluronsäure im Knie: was die Spritze bringt
Vertiefung
- Buch „Zusatzverfahren bei Rücken-, Muskel- und Gelenkschmerzen", bei Amazon ansehen . Ein eigenes Kapitel zu Spritzen und Injektionen, dazu die Einordnung regenerativer Verfahren wie PRP.
- Querschnittsthemen: Bewegung , Medikamente , Komplementäre Verfahren
Hinweis: Diese Seite dient der medizinischen Orientierung und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnostik oder Behandlung.
