Hyaluronsäure im Knie: was die Spritze bringt

Bei der Hyaluronsäure-Behandlung wird ein gelartiger Stoff ins Gelenk gespritzt, der auch natürlich in der Gelenkflüssigkeit vorkommt. Das Verfahren wird bei Arthrose häufig angeboten, meist als Serie und fast immer als Selbstzahlerleistung. Diese Seite erklärt, was der Vergleich mit einer Scheinspritze zeigt, warum die Fachgesellschaften daraus verschiedene Schlüsse ziehen und worauf Sie bei einem Angebot achten können.

Zwei Millimeter auf hundert

Die entscheidende Frage bei jeder Spritze lautet nicht, ob es danach besser geht. Das ist meistens der Fall, auch nach einer Spritze mit reiner Kochsalzlösung. Die Frage lautet, wie viel besser es geht als nach dieser Kochsalzspritze, denn nur dieser Unterschied geht auf das Präparat zurück. Alles andere ist der natürliche Verlauf, die Zuwendung, die Erwartung und der Umstand, dass man sich meldet, wenn es besonders weh tut, und es danach ohnehin wieder erträglicher wird.

Für die Hyaluronsäure am Knie ist dieser Unterschied ungewöhnlich gut untersucht. Die umfangreichste Auswertung fasst 169 Studien mit über 21.000 Teilnehmenden zusammen. Für die Hauptaussage werteten die Autoren nur die großen Studien aus, in denen mindestens 100 Menschen je Gruppe behandelt wurden und eine Scheinspritze zum Vergleich diente, insgesamt 24 Studien mit rund 9.000 Teilnehmenden.

Das Ergebnis: Rund drei Monate nach der letzten Spritze lagen die Schmerzen in der Hyaluronsäure-Gruppe um etwa 2 Millimeter niedriger als in der Kochsalz-Gruppe, gemessen auf einer Linie von 100 Millimetern. Als spürbaren Unterschied hatten die Autoren vorab 9 Millimeter festgelegt. Der gemessene Wert liegt darunter, und zwar mit dem gesamten Schwankungsbereich. Bei der Beweglichkeit sah es ähnlich aus.

Dieses Ergebnis ist nicht neu. Eine Berechnung, die den Wissensstand Jahr für Jahr nachzeichnet, zeigt: Bereits 2009 war die Frage nach den damals vorliegenden Daten beantwortet, und die rund achtzig Studien, die seither hinzukamen, haben daran nichts geändert.

Warum ältere Zahlen besser aussahen

Wer älteren Empfehlungen begegnet, findet dort häufig deutlich günstigere Zahlen. Das hat einen Grund, und er lässt sich an diesem Verfahren gut zeigen.

Eine Auswertung von 2012 fand über alle 89 damals verfügbaren Studien einen mittleren Vorteil, den die Autoren als moderat beschrieben. Nahmen sie nur die großen Studien, in denen die Auswertenden nicht wussten, wer welche Spritze bekommen hatte, schrumpfte der Vorteil auf etwa ein Drittel. Und in fünf Studien, die nie veröffentlicht worden waren, lag er bei null.

Die Richtung ist also klar: Je sorgfältiger eine Studie gegen Erwartung und Wunschdenken abgesichert ist, desto kleiner fällt der gemessene Vorteil aus. Eine Zahl aus einer kleinen, offenen Studie ist deshalb keine gute Grundlage für eine Entscheidung, die Sie selbst bezahlen.

Es gibt auch eine neuere Auswertung mit positivem Ergebnis, und sie gehört fair genannt. Sie fand in den ersten zwei bis vier Wochen einen Vorteil bei Schmerz und Steifigkeit. Zwei Dinge schränken das ein: Die Auswertung sah bauartbedingt nur bis acht Wochen nach der Behandlung, also vor dem Zeitpunkt, an dem die großen Studien messen. Und von 18 einbezogenen Studien lieferten nur sieben verwertbare Werte.

Was auf der anderen Seite der Rechnung steht

Bei einer Behandlung mit kleinem Nutzen entscheidet die andere Seite der Rechnung. Hier gibt es einen Befund, der in älteren Darstellungen fehlt und den Sie kennen sollten, ohne dass er Sie beunruhigen muss.

In den 15 großen Vergleichsstudien, die schwere Ereignisse erfasst haben, traten diese nach Hyaluronsäure bei etwa 4 von 100 Behandelten auf, nach der Kochsalzspritze bei etwa 3 von 100. Dieser Unterschied zeigte sich über mehrere Auswertungen hinweg in dieselbe Richtung.

Was er bedeutet, ist offen, und das gehört dazu. In 11 der 15 Studien wurde kein einziges dieser Ereignisse von den Untersuchenden auf die Behandlung zurückgeführt. Die deutsche Leitlinie beschreibt dieselben Daten sogar als nicht erhöhte Häufigkeit, weist dieser Aussage aber selbst nur eine sehr geringe Sicherheit zu. Die ehrliche Auskunft lautet deshalb: Der Unterschied ist gezählt, seine Ursache ist nicht geklärt.

Für Ihre Entscheidung ist dabei weniger die Größe dieses Signals wichtig als das Verhältnis. Ein solcher Befund würde eine Behandlung mit deutlichem Nutzen nicht in Frage stellen. Bei einem Nutzen von 2 Millimetern auf 100 fällt er stärker ins Gewicht.

Warum die Fachgesellschaften verschiedene Antworten geben

Wenn Sie zu diesem Thema recherchieren, werden Sie auf Widersprüche stoßen. Die sind echt, und sie beruhen nicht auf verschiedenen Daten.

Die britische Leitlinie NICE sagt klar, dass Hyaluronsäure-Spritzen bei Arthrose nicht angeboten werden sollen. Die deutsche S3-Leitlinie zur Kniearthrose von 2024 stützt ihre Bewertung ausdrücklich auf genau diese britische Aufarbeitung der Studien und kommt trotzdem zu einem anderen Schluss: Wegen widersprüchlicher Evidenz könne keine Empfehlung abgegeben werden, weder dafür noch dagegen. Innerhalb der deutschen Expertengruppe stimmten 81 Prozent für diese Formulierung, also knapp ein Fünftel dagegen.

Dieselben Daten, zwei verschiedene Sätze. Für Sie ist der Unterschied zwischen beiden wichtig: Die deutsche Leitlinie spricht keine Empfehlung aus, sie verbietet die Behandlung aber auch nicht. Das ist etwas anderes als eine Empfehlung dafür.

Wer die Behandlung bezahlt

Bei Arthrose zahlt die gesetzliche Krankenkasse die Hyaluronsäure in der Regel nicht. Der Weg dorthin ist ungewöhnlich und lohnt eine Erklärung, weil er häufig falsch dargestellt wird.

Die Behandlung ist nicht verboten worden. Sie ist nie aufgenommen worden. Die meisten Präparate sind rechtlich Medizinprodukte, und ein Medizinprodukt wird von der gesetzlichen Kasse nur bezahlt, wenn es auf einer eigenen Liste steht. Hyaluronsäure steht auf dieser Liste nur für zwei völlig andere Zwecke, als Hilfsmittel bei Augenoperationen und als künstliche Tränenflüssigkeit. Für die Spritze ins Gelenk fehlt der Eintrag, und damit fehlt die Grundlage für eine Erstattung. Die wenigen als Arzneimittel zugelassenen Präparate fallen unter einen Verordnungsausschluss für ihre Wirkstoffgruppe. Die deutsche Leitlinie stellt denselben Sachverhalt in einem Satz fest.

Praktisch heißt das: Sie zahlen das Präparat und in der Regel die Behandlung selbst. Vor einer Leistung, die Sie selbst tragen, muss eine schriftliche Vereinbarung über Leistung und voraussichtliche Kosten getroffen werden. Bestehen Sie darauf, auch wenn es Ihnen umständlich vorkommt.

Bei anderen Gelenken

Am Knie liegen fast alle Daten. Überall sonst ist die Grundlage dünner, und die Bewertung fällt nirgends besser aus.

An der Hüfte raten zwei große internationale Fachgesellschaften ausdrücklich ab, eine davon mit der Begründung, dass die Daten dort klarer gegen einen Nutzen sprechen als am Knie. Die britische Leitlinie nennt für die Hüfte zusätzlich einen möglichen Schaden. Die deutsche Leitlinie zur Hüft-Arthrose trifft dazu bewusst keine eigene Aussage und verweist auf die Knie-Leitlinie.

An Daumensattelgelenk und Fingergelenken zeigte sich in zehn Vergleichsstudien kein Unterschied zwischen Kortison, Hyaluronsäure und Eigenblut. Bei dieser Studienzahl belegt das keine Gleichwertigkeit, sondern nur, dass ein Unterschied nicht gezeigt wurde. Mehr dazu auf der Seite zur Arthrose der Fingergelenke .

An der Schulter widersprechen sich die Untersuchungen. Die größte Studie gegen eine Scheinspritze fand keinen sicheren Vorteil, während die positiven Auswertungen überwiegend gegen Physiotherapie oder Kortison verglichen haben.

Am Sprunggelenk ist Hyaluronsäure das einzige Spritzenverfahren, zu dem überhaupt Vergleichsstudien vorliegen. Es sind zwei Studien mit zusammen 45 Teilnehmenden, und die Auswertenden haben daraus bewusst keine Empfehlung abgeleitet. Mehr dazu auf der Seite zur Sprunggelenk-Arthrose .

Wie Sie ein Angebot einordnen

Fragen Sie nach dem Vergleich, nicht nach der Wirkung. Die hilfreiche Frage ist nicht „hilft das", sondern „um wie viel besser ist das als eine Spritze ohne Wirkstoff". Wenn darauf keine Zahl kommt, ist das schon eine Information.

Lassen Sie sich das Präparat nicht als Argument verkaufen. Molekulargewicht, Vernetzung und die Unterscheidung zwischen einer und fünf Spritzen sind die Punkte, mit denen Präparate voneinander abgegrenzt werden. Ob einer davon das Ergebnis verbessert, ist nicht geklärt. Die größte Untersuchung dazu weist für den Vergleich der Molekulargewichte keine belastbaren Unterschiede aus.

Klären Sie die Kosten vor dem ersten Termin, getrennt nach Präparat und Behandlung, und fragen Sie gleich, was eine Wiederholung kosten würde.

Legen Sie vorher fest, woran Sie den Erfolg messen. Nicht an der Schmerzzahl allein, sondern an etwas Konkretem: Treppe, Gehstrecke, Nachtruhe, eine Tätigkeit, die derzeit nicht geht. Setzen Sie den Termin für diese Bilanz, bevor die erste Spritze gesetzt wird.

Eine zweite Serie braucht einen Grund. Sie ist dann begründet, wenn die erste nachweisbar geholfen hat, nicht wenn die Wirkung nachgelassen hat.

Und der wichtigste Punkt: Eine Spritzenserie sollte nicht an die Stelle dessen treten, was bei Arthrose den belegten Langzeitnutzen hat. Das sind Bewegung und Krafttraining , bei Übergewicht die Gewichtsabnahme und Schmerzmittel als Gel . Wenn eine Serie den Einstieg in ein Training um Monate verschiebt, schadet sie über diese Verzögerung, auch wenn sie selbst harmlos verläuft.

Wann Sie nach der Spritze ärztlich abklären lassen

Melden Sie sich zeitnah, wenn das Gelenk nach der Spritze stark anschwillt, deutlich überwärmt oder gerötet ist, wenn die Schmerzen zunehmen statt abzunehmen, oder wenn Fieber und Krankheitsgefühl hinzukommen. Das gilt besonders in den ersten drei Tagen.

Meist steckt dahinter die beschriebene Entzündungsreaktion, die von selbst abklingt. Von einer Gelenkinfektion lässt sie sich aber nicht zuverlässig unterscheiden, und eine Infektion muss früh behandelt werden. Abwarten ist hier nicht der richtige Weg, ansehen lassen schon.

Wichtig ist außerdem, was vor der ersten Spritze geklärt sein sollte. Eine Gichtneigung, eine entzündliche Gelenkerkrankung oder eine andere ungeklärte Gelenkschwellung gehören vorher abgegrenzt. Sonst wird später ein Schub dieser Erkrankung für eine Nebenwirkung der Spritze gehalten, oder umgekehrt.

Zusammenfassung

Die Hyaluronsäure am Knie ist eines der am besten untersuchten Spritzenverfahren, und das Ergebnis ist eindeutig, ohne eindeutig gut oder schlecht zu sein: Gegenüber einer Kochsalzspritze bleibt ein kleiner Vorteil, der unter der Schwelle liegt, ab der ein Unterschied spürbar wird. Daneben steht eine etwas höhere Zahl schwerer Ereignisse, deren Ursache nicht geklärt ist, und der volle Preis. Die deutsche Leitlinie gibt deshalb keine Empfehlung ab, die britische rät ab, und an der Hüfte raten zwei internationale Fachgesellschaften ausdrücklich davon ab. Wenn Sie es dennoch versuchen möchten, ist das eine vertretbare Entscheidung; dann lohnt es sich, die Kosten vorher zu klären, ein konkretes Ziel zu benennen und nach sechs bis acht Wochen ehrlich Bilanz zu ziehen.

Häufige Fragen

Zahlt die Krankenkasse die Hyaluronsäure-Spritze?
Nein, bei Arthrose in der Regel nicht. Der Grund ist ein anderer als bei manchen anderen Verfahren: Die Hyaluronsäure ist nicht ausdrücklich verboten, sie ist schlicht nicht in den Leistungskatalog aufgenommen. Die meisten Präparate sind Medizinprodukte, und Medizinprodukte werden von der gesetzlichen Kasse nur bezahlt, wenn sie in einer eigenen Liste der zuständigen Behörde stehen. Hyaluronsäure steht dort nur für zwei ganz andere Zwecke, nämlich als Hilfsmittel bei Augenoperationen und als künstliche Tränenflüssigkeit. Für die Spritze ins Gelenk gibt es keinen Eintrag. Die wenigen Präparate, die als Arzneimittel zugelassen sind, fallen unter einen Verordnungsausschluss für diese Wirkstoffgruppe. Auch die deutsche Leitlinie zur Kniearthrose hält ausdrücklich fest, dass die Kasse die Behandlung derzeit nicht übernimmt. Bezahlt wird gegebenenfalls die ärztliche Handlung, nicht das Präparat.
Was kostet eine Hyaluronsäure-Behandlung im Knie?
Für eine Serie aus drei bis fünf Spritzen werden in der Regel Beträge zwischen etwa 200 und 400 Euro genannt, je Präparat auch mehr. Diese Spanne stammt aus Angaben einzelner Praxen und Vergleichsportale; eine amtliche Preisübersicht gibt es nicht, und die deutsche Leitlinie hält fest, dass belastbare Kostendaten für Deutschland fehlen. Lassen Sie sich den Betrag deshalb vorher schriftlich nennen. Bei einer Leistung, die Sie selbst zahlen, muss vor der Behandlung eine schriftliche Vereinbarung über Leistung und voraussichtliche Kosten getroffen werden. Fragen Sie dabei getrennt nach den Kosten für das Präparat und für die Injektionen, und danach, was eine zweite Serie kosten würde.
Wie viele Spritzen braucht man, und wie lange hält die Wirkung?
Das hängt vom Präparat ab, nicht von Ihren Beschwerden. Unvernetzte Präparate werden meist als Serie von drei bis fünf Spritzen im Abstand von einer Woche gegeben, stärker vernetzte teils als einzelne Spritze. Der Grund ist, dass vernetzte Präparate länger im Gelenk bleiben. Zur Dauer einer Wirkung lässt sich keine verlässliche Zahl nennen, weil in den Vergleichsstudien gegen eine Kochsalzspritze kein deutlich spürbarer Unterschied entsteht, dessen Dauer man messen könnte. Die Studie, die einen kurzfristigen Vorteil findet, hat nur bis acht Wochen nach der Behandlung nachgesehen. Wenn Sie eine Serie machen, ist es sinnvoll, vorher festzuhalten, was danach wieder gehen soll, und nach sechs bis acht Wochen Bilanz zu ziehen.
Hyaluronsäure oder Kortison: was ist besser?
Im direkten Vergleich am Knie lässt sich zwischen beiden kein Unterschied nachweisen, weder beim Schmerz noch bei der Funktion noch bei den Nebenwirkungen. Das steht so in der deutschen Leitlinie, allerdings mit dem Zusatz, dass die Sicherheit dieser Aussage sehr gering ist. Praktisch unterscheiden sich die beiden anders, als die Frage vermuten lässt. Die Kortisonspritze wirkt kurzfristig deutlicher, hält aber nur wenige Wochen und ist als regelmäßige Wiederholung am Knie problematisch. Die Hyaluronsäure wirkt gegenüber einer Kochsalzspritze nur wenig, verursacht dafür kein Kortison-typisches Risiko. Und der wichtigste Unterschied im Alltag: Die Kortisonspritze gehört bei ärztlicher Indikation zum Leistungskatalog, die Hyaluronsäure nicht.
Hilft Hyaluronsäure auch bei Hüfte, Fingern oder Schulter?
Die Antwort fällt je Gelenk unterschiedlich aus, und sie ist nirgends besser als am Knie. An der Hüfte raten zwei große internationale Fachgesellschaften ausdrücklich davon ab, eine davon mit der Begründung, dass die Daten dort klarer gegen einen Nutzen sprechen als am Knie; die britische Leitlinie nennt für die Hüfte zusätzlich einen möglichen Schaden. Am Daumensattelgelenk und an den Fingergelenken ließ sich in zehn Vergleichsstudien zwischen Kortison, Hyaluronsäure und Eigenblut kein Unterschied zeigen, was bei dieser Studienzahl aber auch keine Gleichwertigkeit belegt. An der Schulter widersprechen sich die Untersuchungen; die positiven Vergleiche liefen meist gegen Physiotherapie oder Kortison, nicht gegen eine Scheinspritze. Am Sprunggelenk gibt es ein schwaches Signal aus zwei sehr kleinen Studien mit zusammen 45 Teilnehmenden.
Welche Nebenwirkungen hat die Hyaluronsäure-Spritze?
Häufig und harmlos sind Schmerz an der Einstichstelle, eine vorübergehende Schwellung und ein Spannungsgefühl im Gelenk für ein bis zwei Tage. Eigen für dieses Verfahren ist eine seltenere, aber deutliche Entzündungsreaktion mit Schmerz, Schwellung und Überwärmung, meist in den ersten Stunden bis drei Tagen. Sie klingt von selbst ab, ist aber von einer Gelenkinfektion nicht zuverlässig zu unterscheiden, und deshalb gehört sie immer ärztlich angesehen. Eine Gelenkinfektion selbst ist sehr selten. In den großen Vergleichsstudien traten schwere Ereignisse insgesamt etwas häufiger auf als nach einer Kochsalzspritze, nämlich bei ungefähr 4 von 100 gegenüber 3 von 100 Behandelten; in den meisten dieser Studien wurde jedoch kein einzelnes Ereignis der Behandlung zugeschrieben, sodass unklar bleibt, worauf der Unterschied beruht. Präparate aus Hahnenkämmen sind bei einer Hühnereiweißallergie nicht geeignet; es gibt Alternativen, die bakteriell hergestellt werden.

Verwandte Seiten

Weiterführende Quellen

  • Pereira TV und Mitarbeiter: Viscosupplementation for knee osteoarthritis. BMJ 2022. doi:10.1136/bmj-2022-069722 (frei zugänglich)
  • Rutjes AWS und Mitarbeiter: Viscosupplementation for Osteoarthritis of the Knee. Annals of Internal Medicine 2012. doi:10.7326/0003-4819-157-3-201208070-00473
  • Pisaniello HL, Goh S, Buchbinder R: Intra-articular hyaluronic acid for osteoarthritis: is it effective? Australian Prescriber 2026. doi:10.18773/austprescr.2026.005 (frei zugänglich)
  • Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie: S3-Leitlinie Prävention und Therapie der Gonarthrose, AWMF-Registernummer 187-050, Stand Juli 2024. Leitlinie im AWMF-Register
  • National Institute for Health and Care Excellence: Osteoarthritis in over 16s, NG226, 2022. Empfehlung 1.4.9

Hinweis: Diese Seite dient der medizinischen Orientierung und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnostik oder Behandlung. Ob eine Hyaluronsäure-Behandlung bei Ihren Beschwerden sinnvoll ist, was sie ermöglichen soll und was sie kostet, wird in der Sprechstunde gemeinsam besprochen.