Wiederholbarkeit schlägt Intensität

Aktivität dosieren, nicht maximieren
Pacing bedeutet, Aktivität nicht nach Tagesform zu dosieren, sondern nach einem stabilen Niveau, das auch an schlechten Tagen machbar bleibt. Routinen sind das Skelett, an dem dieses Pacing hängt.
Kapitel
- Was Pacing bedeutet
Boom-and-Bust als Muster, dosierte Wiederholbarkeit als Antwort. Warum unspektakulär die richtige Qualität ist.
- Warum Routinen das Skelett sind
Pacing als Entscheidung im Voraus statt täglicher Aushandlung. Wie Routinen das tägliche Verhandeln ersetzen.
- Pacing in der Bewegung
Die häufigste und am besten untersuchte Anwendung. Verweis auf den eigenen Detail-Bereich Bewegung.
- Pacing jenseits der Bewegung
Reize, soziale Energie, kognitive und emotionale Belastung. Wo die gleiche Logik trägt.
- Wie tragfähige Routinen entstehen
Klein anfangen, an bestehende Gewohnheiten anknüpfen, schlechte Tage einplanen, Wochenrhythmus statt Tagestakt.
- Was Pacing und Routinen nicht sind
Keine Selbstoptimierung, kein Schonen, kein Schmerzfreiheits-Versprechen, keine starre Pflicht, keine Schuldfrage.
Weiterführende Quellen
Internationale Leitlinien
- NICE-Leitlinie NG206 (ME/CFS) : britische Leitlinie zu ME/CFS, die Energiemanagement und Pacing als Umgang mit begrenzter Belastbarkeit beschreibt.
Systematische Übersichten und Schlüsselstudien
- Aktivitäts-Pacing-Fragebogen APQ-26 (Antcliff et al. 2015) : Studie, die Pacing in messbare Dimensionen fasst und zeigt, dass vor allem die gleichmäßige, konsistente Aktivität mit besseren Beschwerdeverläufen einhergeht.
Hinweis: Diese Seite dient der medizinischen Orientierung und ersetzt keine individuelle ärztliche oder physiotherapeutische oder psychotherapeutische Beratung, Diagnostik oder Behandlung.