Wiederholbarkeit schlägt Intensität

Eine Joggerin läuft auf einem von Bäumen gesäumten Weg

Aktivität dosieren, nicht maximieren

Pacing bedeutet, Aktivität nicht nach Tagesform zu dosieren, sondern nach einem stabilen Niveau, das auch an schlechten Tagen machbar bleibt. Routinen sind das, was dieses Pacing im Alltag trägt.

Bei chronischen Schmerzen gehört zum Pacing, das Maß in kleinen Schritten zu erhöhen, wenn es einige Wochen stabil läuft. Eine Ausnahme ist ME/CFS mit Verschlechterung nach Belastung: Dort bedeutet Pacing vor allem, innerhalb der eigenen Energiegrenzen zu bleiben, und Steigerung ist nicht das Ziel. Mehr dazu unter ME/CFS und Long COVID .

Kapitel

  1. Was Pacing bedeutet

    Boom-and-Bust als Muster, dosierte Wiederholbarkeit als Antwort. Warum unspektakulär die richtige Qualität ist.

  2. Warum Routinen das Pacing tragen

    Pacing als Entscheidung im Voraus statt täglicher Aushandlung. Wie Routinen das tägliche Verhandeln ersetzen.

  3. Pacing in der Bewegung

    Die häufigste Anwendung. Verweis auf den eigenen Detail-Bereich Bewegung.

  4. Pacing jenseits der Bewegung

    Reize, soziale Energie, kognitive und emotionale Belastung. Wo die gleiche Logik trägt.

  5. Wie tragfähige Routinen entstehen

    Klein anfangen, an bestehende Gewohnheiten anknüpfen, schlechte Tage einplanen, Wochenrhythmus statt Tagestakt.

  6. Was Pacing und Routinen nicht sind

    Keine Selbstoptimierung, kein Schonen, kein Schmerzfreiheits-Versprechen, keine starre Pflicht, keine Schuldfrage.

Weiterführende Quellen

Internationale Leitlinien

Systematische Übersichten und Schlüsselstudien

Hinweis: Diese Seite dient der medizinischen Orientierung und ersetzt keine individuelle ärztliche oder physiotherapeutische oder psychotherapeutische Beratung, Diagnostik oder Behandlung.