Bewegung als Hauptanwendung

Pacing meint das gleichmäßige Dosieren von Belastung über den Tag (Übersicht: Pacing und Routinen ).

Bewegung ist die häufigste Anwendung von Pacing. Die Form, um die es hier geht, stammt aus der verhaltenstherapeutischen Schmerzbehandlung: Aktivität nach einem vorher festgelegten Maß statt nach dem Schmerz des Augenblicks, und dieses Maß dann schrittweise erhöhen. In der Bewegungstherapie ist daraus die heute übliche Praxis geworden: klein anfangen, im stabilen Verlauf langsam steigern, schlechte Tage nicht streichen, sondern verkleinern. Daneben gibt es eine Tradition, die vor allem Energie einteilt und spart; sie ist bei ME/CFS wichtig, bei chronischen Schmerzen weniger.

Das Beispiel mit dem Gehen auf der Seite Was Pacing bedeutet gilt sinngemäß für Wassergymnastik, sanftes Krafttraining oder Tai-Chi. Wiederholbarkeit geht vor Intensität.

Wie das in den verschiedenen Bewegungsformen konkret aussieht, beschreibt die Detail-Seite Bewegung . Schmerzformspezifische Anpassungen finden sich in den jeweiligen Krankheitsbereichen, zum Beispiel unter Bewegung bei Fibromyalgie .

Hinweis: Diese Seite dient der medizinischen Orientierung und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnostik oder Behandlung.